BELSTAFF Longbluse SHAUNAbrmit Patches
mit Patches

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BELSTAFF Longbluse SHAUNA
mit Patches

BELSTAFF Longbluse SHAUNA<br>
      mit Patches

Web-Code: 703254

Die filigran gestreifte Longbluse SHAUNA von BELSTAFF zeigt sich besonders trendy mit diversen Patches wie Vogel, Totenkopf und Flagge. Die breiten Manschetten und die verlängerte Rückseite runden das modische Design ab. Kombinieren Sie den legeren Blusenschnitt am besten zu einer schmalen Hose.

Details:

  • Langer, legerer Schnitt
  • Hemdblusenkragen
  • Rückenpasse mit zwei Abnähern
  • Durchgehende, verdeckte Knopfleiste
  • Breite Zweiknopf-Manschette
  • Seitenschlitze
  • Verlängerte Rückseite
  • Diverse Patches
  • Filigran gestreift

Maße bei Größe M:

  • Rückenlänge ab Schulter: 86 cm
BELSTAFF Longbluse SHAUNA<br>
        mit Patches BELSTAFF Longbluse SHAUNA<br>
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Als Vater der Neuen Leipziger Schule war Arno Rink zuletzt vornehmlich bekannt, als  Lehrer von Shootingstars wie Neo Rauch ONLY Pullover hellgrau
. Seine eigenen Bilder dagegen wurden seltener gezeigt. Zu stark haftete ihnen das Odium der DDR-Malerei an, durch ihre saftige Gegenständlichkeit, die schönen Nackten, die mythologische Überfrachtung, die christliche Motivik. In Rinks Bilderkosmos konnte man noch Leda, Salome, Lot, Judith begegnen. Der Künstler schien aus der Zeit gefallen, vor allem der zeitgenössischen Kunstproduktion. Wie ungerecht dieses Abhaken war, ließ sich vor zwei Jahren in der Kunsthalle Rostock studieren, Anfang 2018 wollte seine Heimatstadt Leipzig nachziehen.

Rink selbst erlebt die Retrospektive nun nicht mehr. Bis zuletzt war der von seiner schweren Krankheit gezeichnete Künstler an der Vorbereitung der Ausstellung „Arno Rink. Ich male!“ beteiligt. In dem Ausruf steckt die ganze Unbedingtheit seines Schaffens. Zwei Mal musste er sich an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bewerben, der er dann doch über ein halbes Jahrhundert verbunden blieb. Im Anschluss an sein Studium bei Werner Tübke und Bernhard Heisig kehrte er selbst als Lehrer an seine Akademie zurück, die er dann als Rektor und schließlich Prorektor bis zu seiner Pensionierung 2005 leitete.

Rink blieb auch nach dem Fall der Mauer Hochschulleiter

Rink war damit der einzige Hochschulleiter der DDR, der auch nach dem Fall der Mauer auf seinem Posten blieb. Seine Meisterschüler, die ihm immer wie Kinder waren und die er auch nach der Emeritierung weiter betreute, dankten es ihm mit eigenen Erfolgen. „Malermacher“ wurde auf diese Weise zu einem weiteren Etikett. In den Werken der Neuen Leipziger Schule blitzen ebenfalls immer wieder das Caravaggeske, die Surrealisten und die Sinnlichkeit des Eros auf, für die Arno Rinks Malerei stand. Kurz vor seinem 77. Geburtstag ist der Maler  am 5. September in Leipzig gestorben .

Um zu verstehen, machte sie sich neulich also auf den Weg nach Erfurt, zu einer  AfD-Demonstration . Der kurze Beitrag, der im „Morgenmagazin“ ausgestrahlt wurde, zeigte die üblichen rechtspopulistischen und rechtsextremen Parolen. „Dabei haben wir diese Menschen noch vor sich selbst geschützt, die schlimmsten Aussagen haben wir nicht reingeschnitten.“ Der Beitrag brachte Hayali automatisch auch den Vorwurf der „Lügenpresse“ ein. Die Journalistin und ihr Sender reagierten damit, dass sie das Rohmaterial, 26 Minuten lang, ins Netz gestellt haben; in der Kategorie „Beste Moderation Information“ ist er mittlerweile für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Ihr Job ist es, sich Realitäten anzunähern

Zweifelt Hayali manchmal an der Art, wie sie als Journalistin arbeitet? „Mein Job ist es, sich Realitäten anzunähern, versuchen sie abzubilden und einzuordnen, den Finger in die Wunde zu legen.“ Es war Hayali, die sich persönlich die Pegida-Demos in Dresden anschauen wollte, am Ende führte sie ihr proaktiver Ansatz von Journalismus zur rechtspopulistischen AfD. Das veröffentlichte Rohmaterial ist zumindest großes Kino einer Reporteri, die Mechanismen der Fremdenfeindlichkeit tatsächlich verstehen möchte. Hayali lässt die aktuelle Asyldebatte auch privat nicht kalt. Sie engagiert sich als Person der Öffentlichkeit für Flüchtlinge und als Botschafterin des  Vereins „Gesicht zeigen!“ , der gegen Rechtsextremismus in Deutschland kämpft.

Zufall oder nicht. Als Willem de Rooij vor Kurzem nach Wilmersdorf zog, wohnte im gleichen Gründerzeithaus schon seit Längerem ein anderer ehemaliger Daad-Stipendiat,  der ukrainische Fotograf Boris Mikhailov . Dabei hatte der niederländische Konzeptkünstler seine Wohnung über der Schöneberger Viktoria Bar eigentlich verlassen, weil es ihm in der Potsdamer Straße mit all den neuen Galerien und schicken Lokalen fürs Kunstvolk zu dörflich geworden war, wie er es nennt. Das Enge hatte ihm auch schon in seiner Heimatstadt Amsterdam irgendwann nicht mehr behagt. Deshalb war de Rooij 2006 ja hierher gekommen. Als das Daad-Jahr für ihn endete, blieb er, wie so viele andere. Berlin war zu seinem neuen Zuhause geworden.

„Wir müssen immer eine Wahl treffen“, erklärt de Rooij seinen Rigorismus. Das versucht er auch seinen Studenten an der Städel-Schule in Frankfurt am Main zu vermitteln, an der er seit 2006 lehrt. Neben anderem bringt er ihnen dort das Nein-Sagen bei angesichts der vielen Bilder und Ausstellungen, die an sie herangetragen werden. „Just say no!“ hat er als markiges Motto von einer Werbekampagne Ronald Reagans übernommen, der damit Kinder vor Drogen warnte. De Rooij selbst hat jetzt zum Glück zugestimmt, als sein Landsmann Krist Gruijthuijsen von den Kunst-Werken bei ihm für eine Ausstellung anfragte.  Gruijthuijsen leitet das Haus in der Auguststraße  seit dem vergangenen Jahr. Die beiden kennen sich noch aus Amsterdam, doch zusammengearbeitet haben sie bisher noch nicht.